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DR. HERBERT J. SIEGL PHD
Psychologe für Hypnotherapie
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A-6020 Innsbruck, Salurner Strasse 15/II
Telefon: +43(0)664 10 187 10
Österreich, Austria, Tirol, Tyrol
Nach sechs Olympischen Goldmedaillen in Turin, plus den 12 "kleinen Medaillen", wie die Russen zu sagen pflegen, ein weiser Spruch allemal; Beschränkt auf die drei bzw. vier in Nordischer Kombination + Schispringen führenden Nationen.
Fast analog der alten kuriosen Pressemeldung:
"Am nächsten Rennen werden nur die Derbysieger der im Pferdesport führenden beteiligten Nationen an den Start gehen. Aus der Erfahrung der Wettbüros ist zu erwarten, dass eines dieser 16 herausragenden Pferde den Sieg davontragen wird."
(Obwohl sich an der von mir hier zurecht anzumerkenden Tatsache, einer seit Jahren fehlenden Weiterentwicklung auftauchender und wieder in der Versenkung verschwindender Talente - Golf und Tennis mit eingeschlossen - auch unter solchen folgerichtig erfolgreichen Umständen nicht rütteln lässt)
Denn tatsächlich sind und waren es im Spitzensport und bei hochbegabten Amateuren (zum ersten eingeschränkt auf Sportarten mit komplizierten Sequenzen von oft in Bruchteilen von Sekunden einzuleitenden Bewegungsabläufen) ohnehin immer wieder nur genau jene 1-2 Sport-Genies pro Nation, welche neben den körperlichen Voraussetzungen zugleich auch eine seltene psychische Fähigkeit aus der Lotterie der Evolution mitgebracht haben:
Die Fähigkeit, als Autodidakten eine Art der Selbsthypnose zur verinnerlichten festen Verankerung der im parallelen psychischen Training, bzw. auch dem sog. "Mentalen Training", erarbeiteten Vorstellungen von perfekten Bewegungsabläufen zu entwickeln.
Welche Athleten - von reinem Glück abgesehen - dann auch jeweils den Sieg davon getragen haben.
Es ist (jetzt für alle Sportarten) trivial anzumerken, dass es dann zugleich auch jene Athleten sind und waren, welche den gleichen psychischen Pfad der Selbsthypnose dazu benutzt haben um zusätzlich auch die parallel notwendige Erfahrung und psychische Stärke in der Bewältigung stressbeladener Wettkampfbedingungen zu entwickeln und innerlich fest zu verankern.
Um diese Sport-Genies geht es hier jedoch ohnehin nicht, denn solchen Weltklasse-Athleten und Amateuren kann man nur fachliche Bewunderung zum Ausdruck bringen.
Andererseits gibt es Athleten, welche von ihren körperlichen und psychischen Voraussetzungen her im Spitzensport nie über eine bloß mittelmäßige Performance hinauskommen werden. (Obwohl hier, mit 'Hypnose im Spitzensport', der eine oder andere schlummernde "Rohdiamant" zu entdecken sein könnte)
Aber ein Sportverband braucht auch die Breite an der Basis, oder einen dritten und vierten Athleten im Team; Bzw. braucht auch ein Amateur Club eine hinreichende Anzahl von Mitgliedern.
Um diese Athleten geht es hier ebenfalls nicht, bzw. nur eingeschränkt auf sog. "Rohdiamanten".
Und auch nicht um Amateure im Golf oder im Tennis, welche ihr Hobby einfach nur genießen wollen, und sonst nichts.
Jedoch gibt es auch noch Athleten, Profis und hochbegabte Amateure, welche im entspannten Training immer wieder Weltklasse demonstrieren und dann im stressbeladenen Wettkampf oder im Club-Turnier immer und immer wieder unter ihren herausragenden Möglichkeiten bleiben.
Das sind jene Athleten, welche am meisten darunter zu leiden haben, dass die Hypnose - als eigentlicher Ausgangspunkt eines psychischen Trainings - im Spitzensport nicht ebenfalls zugleich im Blickfeld des gesamten Trainings mit fixiert worden ist.
Wenn Athleten ihre Hausaufgaben im Spitzensport mit höchster Professionalität erfüllen und das ohnehin auch in der 'Hypnose im Spitzensport' unverzichtbar vorauszusetzende - weil aus der Hypnose entlehnte - "psychische Training des perfekten Bewegungsablaufes in der Vorstellung" - mit einem Modewort in "Mentales Training" umbenannt - parallel zum praktischen Training gleichwertig verfolgen, dann machen sie sich den sog. Carpenter-Effekt zunutze:
Dass es bei intensiven Bewegungsvorstellungen zu einer zentralen Erregung des motorischen Rindenfeldes des Gehirns kommt und damit die Muskeln zu Mikrokontraktionen angeregt werden und der gesamte Organismus in eine Art Aktionszustand versetzt wird. Denn allein beim Vorstellen der Bewegung wird die Atmung und die Herzfrequenz beschleunigt, der Blutdruck erhöht und eine allgemeine Verbesserung der Wahrnehmung bewirkt.
Und selbst bei der Betrachtung von Bilderfolgen, Filmen des Bewegungsablaufes oder bei Bewegungsdemonstrationen führt dieser Effekt im zentralen Nervensystem zur Ausbildung von sogenannten Spuren, welche dann zur schnelleren übermittlung von motorischen Koordinationsmustern dienen.
Dieses sog. Mentale Training kann daher im Spitzensport, auch für Profis und hochbegabte Amateure im Golf oder im Tennis, als wertvolle und unverzichtbare parallele Begleitung des praktischen Trainings betrachtet werden.
Um den richtigen Bewegungsablauf in der Vorstellung in kleinen Schritten psychisch zu erarbeiten und dann als perfekten Bewegungsablauf im ganzen auch im praktischen Training bzw. im Wettkampf besser und besser umzusetzen.
Als die erste wesentliche Stufe des psychischen Trainings, welche über ein ausschließlich praktisches Training hinausgeht, das allein auf der Beobachtung, Imitation des Bewegungsablaufes bereits erfahrener Athleten, oder auf Ratschlägen des Trainers, oder der erfahrenen Sportkollegin fußt.
Keineswegs muss eine fundamentale Trance in Hypnose als Ausgangsvoraussetzung erreicht werden, um mit dem psychischen Training beginnen zu können. Obwohl das sog. Mentale Training natürlich ein aus der Hypnose entlehntes Element darstellt.
Für Mentales Training als solches genügt eine Ebene konzentrierter Meditation, wie sie auch ganz allgemein bei intensivem Lernen erforderlich ist.
Bzw. dass, als Voraussetzungen, sowohl die inneren Faktoren für das Mentalen Training gewährleistet werden müssen:
Dass der Athlet, die Athletin, entspannt und frei von psychischen Belastungen sein soll, ohne Zwang und Erfolgsdruck und einen hohen Grad an Motivation mitbringt, bzw. bereit ist, längere Zeit konzentriert zu arbeiten;
Als auch die äußeren Faktoren für das Mentalen Training erfüllt werden müssen, d.h., dass vor allem für eine angenehm neutrale und störungsfreie Umgebung Sorge getragen werden muss.
Sodass die Athletin, der Athlet, vollkommen entspannt und frei von störenden Emotionen mit dem Mentalen Training beginnen kann.
Die meisten Experten halten z.B. selbst den einfachen Entspannungszustand des (ebenfalls aus der Hypnose entlehnten) Autogenen Trainings als eine zu langwierig zu erlernende psychische Praxis und betrachten deshalb diesen psychischen Zustand auf der Ebene einfacher konzentrierter Meditation als fachlich korrekt und für Mentales Training ideal.
Und es wäre auch nicht sinnvoll, sofort in eine "fundamentale meditative hypnotische Trance" zu versinken, solange nicht klar ist welche der Beobachtungen und Vorstellungen des Trainers, oder erfahrenen Amateur-Kollegin, welche Bewegungsabläufe genau, bzw. welchen neuen Sollwert der Athlet in seiner Arbeit mit dem Mentaltrainer, oder im eigenständigen psychischen Training, als neuen Istwert eines perfekten Bewegungsablaufes erarbeiten soll.
Denn zuallererst geht es hier auch um das Eliminieren von alten oder auch neuen Fehlern bzw. um Neulernen eines verbesserten Bewegungsablaufes, welcher dann perfektioniert werden soll.
Wobei durch genaues Aufschreiben und Beschreiben des eigenen Bewegungsablaufes festzustellen ist, wie die Bewegungsvorstellung der Athletin, des Athleten, aussieht, um ein erstes Bild der Bewegung zu erarbeiten.
Deshalb ist hier, zu Beginn des Mentalen Trainings, eine verbale Beschreibung und dann begleitendes selbständiges in Sprache sukzessives Beschreiben des geforderten Bewegungsablaufes auch unverzichtbar.
Daran anschließend kann im Mentalen Training, auch Risikobereitschaft, Aggressivität und Entschlossenheit in den erarbeiteten Vorstellungen eines perfektionierten Bewegungsablaufes unter entspannten Trainings-, oder auch unter idealen Wettkampfbedingungen, ohne jeden Leistungsdruck, entwickelt werden; Gemeinsam mit parallelem praktischem Training bzw. in solchen idealen stressfreien Wettbewerbssituationen.
Auf diese Weise kann ein gesundes suspension-pattern, eine gesunde Spannung im Körper bzw. auch ein fighting-pattern des Körpers aufgebaut werden, verknüpft mit diesen idealen Wettkampfbedingungen ohne hohen Leistungsdruck.
Es wäre ein Irrtum zu glauben, dass sich diese Ergebnisse des psychischen, sog. Mentalen Trainings, gestützt auf diese Ebene der konzentrierten Meditation, jetzt auch in jedem Wettkampf nur noch mit perfekten Bewegungsabläufen zeigen würden.
Die Realität Spitzensport zeigt durch mittelmäßige sportliche Wettkampfleistungen von Athleten und Athletinnen - wenn der Leistungsdruck sehr hoch wird -, immer wieder mehr als deutlich, dass die alleinige Beschränkung auf ein solches paralleles praktisches und psychisches Training - präzise: ohne 'Hypnose im Spitzensport' einzubeziehen ganz offensichtlich nicht hinreichend sein kann.
Denn welche andere einfache Ebene konzentrierter Meditation ein Athlet, eine Athletin, auch eigenständig zu entwickeln vermag - oder ob jetzt z.B. zusätzlich noch das Autogene Training erlernt wird, oder nicht -, wenn die Athletin, der Athlet, keine Begabung dazu mitbringt, als Autodidakt eine Art der Selbsthypnose zu entwickeln, dann machen alle diese "mentalen" Bemühungen keinen wesentlichen Unterschied im vergeblichen Versuch das erstrebte Ziel zu erreichen: Den psychisch erlernten perfekten Bewegungsablauf im sog. Unterbewusstsein zu verankern und diesen stabilisierten perfekten Bewegungsablauf dann über das praktische Training hinaus, in jedem Wettkampf zuverlässig umzusetzen. Bzw., auch alte oder neue Fehler erfolgreich zu eliminieren.
Ohne 'Hypnose im Spitzensport' muss der Erfolg des Mentalen Trainings allein auf ein mehr oder weniger Perfektionieren des Bewegungsablaufes im entspannten praktischen Training beschränkt bleiben, bzw. auch auf Wettkämpfe unter idealen Bedingungen und frei von hohem Leistungsdruck. Jedoch ohne automatisierte Stabilität über alle möglichen Wettkampfbedingungen hinweg.
Warum das immer so sein muss, ist innerhalb der Psychologie des Lernens, für diese Ebene konzentrierter Meditation des Lernens im allgemeinen, bereits seit langer Zeit wissenschaftlich erwiesen: Dass die beste Leistung dann erbracht wird, wenn die Prüfungssituation der Lernsituation am ähnlichsten ist.
Was trivialerweise die guten Leistungen im entspannten Schisprung Training, auf einer Trainingsrunde im Golf, oder in einem entspannten freundschaftlichen Tennismatch ganz einfach aufzuklären vermag.
Oder auch in stressfreien Wettkampfsituationen, wie z.B. in einem 1. Durchgang im Schispringen bei idealen Bedingungen für alle, oder in einem 2. Durchgang, nachdem der erste bereits auf Platz 25. geendet hat und keinerlei Leistungsdruck mehr besteht.
Oder wenn ein Profi oder Amateur im Golf die letzten drei Löcher birdie, birdie, birdie spielt, weil er bereits 'far off the pace' ist bzw. weit über Handicap liegt und deshalb locker und entspannt sein kann; Oder auch wenn ein Tennis Profi oder Amateur 6:0, 5:0 zurückliegt und jetzt, ohne jeden Leistungsdruck, sein bestes Game abliefert.
Denn so wie die Lernsituation im psychischen Training des Bewegungsablaufes bereits von den inneren und äußeren Faktoren her entspannt sein musste, so ist es dann die Performance im praktischen Training oder im lockeren Ablauf eines Wettkampfs ebenfalls.
Während dem gegenüber der Stress einer Prüfungssituation oder der hohe Leistungsdruck unter widrigen und stressbeladenen Bedingungen eines Wettkampfes, eines Club-Turniers, total unterschiedlich zur entspannten Lernsituation ist und deshalb unausweichlich Fehler im perfekten Bewegungsablauf hervortreten lassen wird.
Zum Erlernen einer Bewältigung widriger Wettbewerbsbedingungen kann das sog. Mentale Training daher auf direktem Wege nichts beitragen.
Denn zufolge des Carpenter-Effekts würden sich im Mentalen Training jetzt auch diese stressbeladenen Wettkampfsituationen in der Vorstellung aktivierten und gemeinsam mit alten ängsten, oder aus der Erfahrung stammender Angst, verknüpften Vorstellungen im Körper verwirklichen und das fighting-pattern des Körpers in ein von zuviel Adrenalin überflutetes tension-pattern, voll von angstvoller Anspannung, verwandeln und damit die Basis eines perfekten Bewegungsablauf sabotieren.
Genau so, wie es sich im Wettkampf der Wirklichkeit da draußen tatsächlich immer wieder ereignet.
Jedoch löst sich der für Mentales Training notwendige Zustand konzentrierter Meditation bei der Vorstellung von angstauslösender Situationen ganz allgemein ohnehin automatisch auf und "günstigstenfalls" könnte mit solchen unprofessionellen Versuchen das tension-pattern des Körpers mit dem vorgestellten perfekten Bewegungsablauf noch zusätzlich verknüpft werden und diesen perfekten Bewegungsablauf, als sog. "self-fulfilling prophecy", in der praktischen Ausführung dann noch zusätzlich sabotieren.
Aber diese widrigen Wettbewerbsbedingungen stellen eine unumstößliche Tatsache im Spitzensport dar.
Und deshalb könnte jetzt aus dem "guten" Carpenter-Effekt ganz schnell ein "böser" Carpenter-Effekt werden.
Jedoch haben Sport-Genies den im Mentalen Training und parallelem praktischen Training perfektionierten Bewegungsablauf einschließlich des zugrundeliegenden fighting-patterns des Körpers im Zustand ihrer autodidaktischen Selbsthypnose verinnerlicht und fest verankert.
Deshalb kann ein Sport-Genie, ungeachtet jedweder widriger Wettbewerbsbedingungen, diesen automatisierten perfekten Bewegungsablauf jederzeit aktivieren und der stressbeladenen Wettkampfsituation gemeinsam mit einem zugleich aktivierten stabilen fighting-pattern des Körpers entgegensetzen.
Natürlich wird der Bewegungsablauf für die veränderten stressbeladenen Wettbewerbsbedingungen nicht auf Anhieb perfekt sein und muss noch variabel angepasst werden; Was der fest im sog. Unterbewusstsein verankerte, jederzeit abrufbare, perfekte Bewegungsablauf und der stabilisierte Zustand gesunder Spannung des Körpers, das automatisierte suspension-pattern, auch jederzeit erlauben; Das nennt man dann die zunehmende Wettkampferfahrung eines Weltklasseathleten.
Zusätzlich erlaubt dieser Zustand der autodidaktischen Selbsthypnose einem Sport-Genie auch stressbeladene Wettbewerbsbedingungen in das Mentale Training, in diesem geschützten psychischen Raum mit einzubeziehen. Insofern der automatisierte und stabilisierte Bewegungsablauf eben auch hier bereits zugrundegelegt und damit auch die Bewältigung veränderlicher widriger stressbeladener Wettkampf-Situations-Variablen immer noch perfekter angepasst werden kann.
Demgegenüber werden hochbegabte Athleten und Amateure in regelmäßiger Folge ein Opfer des sog. "bösen" Carpenter-Effekts. Wenn die aktuellen stressbeladenen Wettbewerbsbedingungen nicht mit jenen entspannten und perfekten Wettbewerbsbedingungen der Vorstellungen des Mentalen Trainings und des entspannten parallelen praktischen Trainings übereinstimmen und somit die stressbeladenen Vorstellungen des aktuellen Wettbewerbes das nicht stabilisierte bzw. nicht im sog Unterbewusstsein fest verankerte fighting-pattern des Körpers in ein angstbeladenes tension-pattern umwandeln, welches den perfektionierten Bewegungsablauf sabotiert.
Hier kann die 'Hypnose im Spitzensport' jenen hochbegabten Athleten und Amateuren helfen, dieses psychische Defizit in der Automatisierung und Stabilisierung perfekt trainierter Bewegungsabläufe mit dem Erlernen dieser sog. "Active Trance" in Hypnose auszugleichen und es den Sport-Genies mehr und mehr gleichzutun.
Die (Hetero-)Hypnose, welche gemeinsam mit einem Hypnose-Experten induziert wird, kann sowohl den gewünschten Effekt der Verinnerlichung von spezifischen perfekten Bewegungsabläufen, einschließlich der erfolgreichen Bewältigung von Stressfaktoren, als auch das gleichzeitige Erlernen der Selbsthypnose - innerhalb weniger Stunden - garantieren; Und dem Athleten, der Athletin, in der Folge auch autonomes psychisches Training in fundierter Selbsthypnose erlauben.
In diesem geschützten Raum von innerer psychischer Stärke, welchen die fundierte 'Hypnose im Spitzensport' gewährleistet, wird auch die Bewältigung von ansonsten große ängste verursachenden Vorstellungsinhalten, gepaart mit perfekten sportlichen Bewegungsabläufen, unzerreißbar verknüpft und als zukünftige automatisierte, auch unter diesen Stress-Bedingungen erfolgreiche sportliche Verhaltensweisen erfolgreich im sog. Unterbewusstein zu verankern möglich sein.
Womit diese perfekten sportlichen Bewegungsabläufe als zum bereits wiederholten Male erfolgreich in fundierter hypnotischer Trance life erlebten ganz normalen Inhalten der Erfahrung werden und als einzige, in den situationsbezogenen, perfekten jeweils erfolgreichen Varianten, auch verschiedener Wettkampfbedingungen, stabilisier und verankern werden können.
Obwohl anzumerken ist, dass im besonderen ältere Amateur Golfer - bzw. Tennisspielerinnen - den Kontakt mit der 'Hypnose im Spitzensport' sogar bedauert haben.
Denn, wenn sie sich im sog. "Kurzen Spiel", im Umkreis von 30-40 Metern zur Fahne, pro Golfrunde um 10-30 Schläge verbessert haben, bzw. den peripheren überblick so vervollkommnet haben, dass sie die Gegnerin regelmäßig auf dem "Falschen Fuß" erwischen, dann haben sie zugleich auch viele alte Freunde und Spielpartnerinnen frustriert, welche dann - zufolge dieser "unsportlichen Vorteilsnahme" - meistens den Wetteinsatz, die Getränke bezahlen mussten.
Allerdings, so wie maximal 1-2 sog. Sport-Genies pro Nation zu beobachten sind, so sollten es folgerichtig auch in der 'Hypnose im Spitzensport' nur 1 oder 2 Hypnose-Genies sein.
Jedoch, wohl eher nicht pro Nation, sondern womöglich bloß 1 pro Kontinent; Wenn überhaupt.
Denn andernfalls - wenn bereits eine einfache Google-Suche, Deutsch + Englisch, jeweils annähernd 100 Eintragungen zu Mentalem Training + Hypnose im Sport produziert - hätte sich die Zahl der Sport-Genies und Sieger pro Nation bereits längst vervielfachen müssen und es herrschte unbeschreibliches Gedränge an der Welt-Spitze; Und nicht bloß in Nordischer Kombination + Schispringen, Golf oder Tennis.
Also, reine Zeitverschwendung, den Anregungen meiner Analyse weiter zu folgen und die Nadel im Heuhaufen zu suchen?
Was die Mehrzahl der Verantwortlichen und Trainer - in vorauseilendem Weitblick - letztendlich ohnehin konsequent praktiziert.
Und gleichzeitig in dem naiven Glauben zu verharren scheint, der jeweilige Champion wäre allein das Produkt oder das Verdienst ihres erwiesenermaßen perfekt organisierten Trainings.
Für jenen Athleten, welcher den Sieg davon trägt ist diese Schlussfolgerung auch logisch stimmig; Für die anderen, erfolglosen, Athleten nicht ganz.
Denn wenn der eine, körperlich hochbegabte, Athlet Olympiasieger oder World-Champion wird und auf identisch perfekte Weise trainiert wie der andere, gleichermaßen hochbegabte Athlet, der niemals etwas wird, was könnte da als glaubwürdige Ausrede vorzubringen sein?
Als simples - einfach nachzulesendes - Trainer-Fazit bleibt es ganz einfach immer die eigene Schuld des Athleten der die im perfekten Training gezeigte und im Wettkampf zu erwartende, identische, Weltklasse-Leistung eben nicht bringt.
Als wäre es möglich, den gewaltigen Druck widriger und stressbeladener Wettbewerbsbedingungen einfach so, mit leeren Worten, zu eliminieren.
Lediglich von Adam Malysz munkelt man, er hätte erfolgreich mit einem Hypnose Experten gearbeitet und ganz offensichtlich mit einem der seltenen Hypnose-Genies; Als der lange Jahre nur mittelmäßige Sportler ganz unerwartet und plötzlich in Garmisch zu seinem Höhenflug ansetzte.