Sexualtherapie und Hypnose
Frauen und Sexualität
Frauen sind, im Vergleich mit Männern, im Sex bei weitem kreativer und auch in überwältigender Weise begabter, denn für sie kann ein multipler Orgasmus eine ganz einfache Realität sein.
Dass Frauen im sexuellen Erleben so wesentlich erfolgreicher sind wie Männer ist u.a. auch deshalb so, weil Frauen im Sex etwas ähnliches wie einen tiefen Trancezustand eigenständig zu induzieren vermögen und deshalb ihren Orgasmus auch mehr zufolge der eigenen Phantasien erleben, als zufolge der direkten körperlichen Empfindungen als solche.
Deshalb ist es auch ein doppeltes Drama, dass weit mehr als 50 % der Frauen in ihrem sexuellen Erleben vor allem, wegen unterschiedlichster Orgasmusstörungen, unter einem Mangel an Verlangen nach diesem schönen sexuellem Traum leiden müssen, sog. Frigidität; Und damit zugleich wohl oder übel - ein Paradox der Evolution, - auch die Partnerschaft in Gefahr bringen.
Wenn diese wie zwanghafte Erfüllung der biologischen Mechanismen zum "survival as the fittest" beizutragen sich zu Ängsten der Frau um das sichere Aufbringen der Kinder wandelt (welches man vielleicht zwar vor Millionen Jahren nicht durch eine zu große Zahl von Nachkommen gefährden durfte, heute aber ganz sicher nicht mehr wirklich bezweifeln muss; Auch wenn es selbst in unserer modernen Zeit immer noch ein Stress sein mag, viele Kinder großzuziehen).
Wenn als Folge, mit dem Verschwinden der sexuellen Bereitschaft der Frau, die für das verantwortungsbewusste Aufziehen dieser Kinder so unverzichtbare intakte Ehe in großes Leid für alle Betroffenen gestürzt und oftmals durch diese Frigidität der Frau auch tatsächlich zerstört wird.
Die Hypnose kann jedoch genau hier unterstützend eingreifen und im Leben dieser frigiden Frauen erfolgreich neu aktivieren, was ganz offensichtlich in etwa die andere Hälfte der Frauen aus eigener Kreativität selbst realisiert hat:
Dass Prävention möglich ist und dass Sie diesen evolutionären Zwang deshalb erfolgreich abschütteln können. Diese Frauen genießen ihre Sexualität deshalb auch trotz ihrer zauberhaften Kinder in vollen Zügen, wenn sie z.B. eine (Hormon-)Spirale eingesetzt bekommen, welche ihnen die Sicherheit der Verhütung garantiert; Und wenn sie natürlich auch noch einen Traummann an ihrer Seite vorfinden.
Wie auch immer, wenn die dahinter versteckte Ursache einerseits also so etwas wie ein übler Trick der Evolution zu sein scheint, oder andererseits der Partner ganz offensichtlich noch nie Monemvasia besucht hat und in tödliche Langeweile verbreitendes einfach "Benutzen" seiner Partnerin absackt, dann ist die sog. Frigidität einer Frau manches Mal auch eine geradezu unausbleibliche Folgeerscheinung; Vor allem beim Sex mit dem Ehemann.
Männer und Sexualität
Denn Männer sind als Konsequenz der Evolution vor allem auf möglichst häufiges und, als logische Folge, rasches "Benutzen" einer/oder möglichst jeder erreichbaren Frau programmiert.
Männer sind also einerseits so sehr darauf fixiert, zum schönsten auf der Welt immer sofort und ohne jeden Umweg "kommen" zu können - das betrifft dann sowohl die jeweils erreichbare Partnerin als auch den eigenen Orgasmus -, dass sie dann, wenn sie das erste Ziel erreichen tatsächlich auch mit dem zweiten häufig "keine Sekunde" länger zu warten vermögen.
Ejaculatio praecox, der vorzeitige Samenerguss ist deshalb auch die häufigste sexuelle Störung eines Mannes überhaupt; Eine vor Millionen Jahren ganz sicher äußerst wichtige, heute jedoch in Hinblick auf ein erfülltes Sexualleben aber ziemlich kontraproduktive, bei weitem dominierende Einschränkung der männlichen Sexualität.
Denn wenn der evolutionäre, wie Schopenhauer es nennt, "Knallefekt" der weiblichen Sexualität, zum Erfolg geführt hat - sie ihrem Fortpflanzungsauftrag genüge getan hat -, dann wäre traumhaft schöner Sex und multipler Orgasmus der wichtigste und auch schönste verbleibende Grund für eine Frau, dem Partner die für ihn so elementaren sexuellen Kontakte weiterhin jederzeit zu gewähren. Obwohl die Liebe einer Frau und auch ihre weibliche Vernunft - um der Rettung einer Ehe mit Kindern, oder auch allein um der Partnerschaft willen - sie zu oft qualvollen, Mann wie Frau nicht länger befriedigenden, sexuellen Kompromissen, "Opfern" Zuflucht nehmen lässt (um dann, in der Sexualtherapie mit mir zu erfahren, dass die hier mit der "Magie" der Hypnose erfolgreichen Lösungen weit mehr mit einem neuen erotischen Traum denn mit einem sog. Opfer verknüpft sein können).
Zum Trost, diese bei Männern so häufige sexuelle Störung des vorzeitiger Samenergusses, ist zugleich der Hypnose "liebste" sexuelle Störung, denn hier liegen die Erfolgschancen nach jahrzehntelangen Erfahrung bei annähernd
Oder aber, dieser Zwang, welchem Männer unterliegen - sexuelle Aktivitäten immer zu wollen oder immer vollbringen zu müssen -, führt andererseits direkt hin zur anderen dominierenden Störung der männlichen Sexualität, der Erektionsstörung, der sog. Impotenz.
Denn jetzt - als eine der Ausgangssituationen -, gepaart mit der oftmaligen Zurückweisung durch die Partnerin - welche psychologisch gesehen die für einen Mann unverzichtbare sog. "Immer-Verstärkung" durch ständigen sich wiederholenden Erfolg sabotiert - folgen dann unausweichlich auch große Unsicherheit und Versagensängste; Welche Ängste dann als sog. self-fulfilling prophecies das erwartete Versagen, als Erfüllung dieser negativen Erwartungshaltung, auch häufig zuverlässig und tatsächlich eintreten lassen.
Andererseits aber ist auch die für einen erfolgreichen Mann letztlich erreichbare Vielzahl zum Sex verfügbarer Partnerinnen, oder ist die für einen Mann zur Zwangsvorstellung werdende Notwendigkeit einmal grundsätzlich überhaupt eine (allererste) Partnerin, oder mehrere zusätzliche Partnerinnen, um jeden Preis finden zu müssen, genauso geeignet Leistungsdruck zu erzeugen.
Wenn das selbst angelegte, oder von der Umwelt diktierte, hohe Anspruchsniveau der sexuellen Performance nicht mit den eigenen Möglichkeiten Schritt zu halten vermag; Sei es bloß die körperliche Fitness, oder seien es die als unverzichtbar vorausgesetzten mannigfaltigen sexuellen Vorgehensweisen als solche, welche alle vor allem auch von einer perfekten und dauerhaften Erektion abhängig gemacht werden müssen. (Wobei die pharmazeutisch herbeigeführte mögliche Erektion nicht zugleich auch die für intensiven und langandauernden erfüllenden Sex unverzichtbare überwältigende Libido als solche gewährleisten kann)
Denn wenn in der Vorstellung eines Mannes ausschließlich perfekte sexuelle Begegnungen dominieren, dann kann auch diese selbst zu hoch gelegte Perfektionslatte Leistungsdruck und Versagensängste - und Erektionsschwäche, sog. Impotenz in allen nur denkbaren Variationen - auslösen.
Das wäre dann die Variante eines sexuellen Burnout-Syndrome, wenn der Mann, wie mit einem Tunnelblick, ausschließlich sexuelle Höchstleistungen anstrebt, welche seine Perfektion ständig hinterfragen und welchen er nur sporadisch auf diesem hohen Niveau - bis hin zur totalen Erschöpfung - auch gerecht zu werden vermag.
Jedoch, auch hier zum Trost, haben auch diese gleichermaßen häufigen Erektionsstörungen in der Sexualität des Mannes in der Hypnose eine ähnlich große Heilungschance wie vorzeitiger Samenerguss auch.
Allerdings, zum dritten, könnte vielleicht zusätzlich noch anzumerken sein, dass die Evolution, mit ihrem an Männer gerichteten Auftrag, möglichst jede verfügbare Frau zu befruchten, womöglich auch noch diffizilere und heimtückischere Schritte zum "survival as the fittest" im Auge hatte:
Sich gezielt vor allem jenen Frauen zuzuwenden, welche noch keinen Nachwuchs zu behüten haben.
Mit der biologischen Konsequenz, dass gegebenenfalls zumindest ein Teil der Männer jene unverzichtbaren männlichen sexuellen Lockstoffe, Pheromone, welche Frauen von Männern u.a. brauchen um sexuell zu begehren, bei Müttern von Kindern in der sexuellen Annäherung nicht im gleichen Ausmaß ausströmen, wie bei noch unbefruchteten Frauen.
Und dass solche Männer bei frigiden Frauen den Mangel an Verlangen nach sexuellen Aktivitäten damit womöglich selber hervorrufen könnten; Sodass das "Verursacherprinzip" bezüglich der Frigidität der Frauen wenigstens 50:50 zu teilen sein könnte.
Denn, dass viele Frauen nur partiell frigide sind und z.B. mit ihrem Lover einen Orgasmus erleben jedoch nicht mit dem Ehemann, könnte darauf hindeuten, dass die Frigidität der Frauen wenigstens zum Teil auch solchen Männern selbst direkt zuordnen wäre, welche ihren Auftrag zur Fortpflanzung mit der eigenen Frau als erfüllt erachten; Und welche dann zuhause eben eher nach Fitness-Schweiß oder Büro stinken, denn nach erotischer Herausforderung.
Womit die Evolution die alternativ uneingeschränkte erotische Glückseeligkeit aller kinderlosen Paare allerdings keineswegs zugleich gewährleisten kann.
Wohl aber, jetzt zum Trost für Frau und Mann, kann die Hypnose das Aktivieren dieser so elementaren männlichen Pheromone mit erfreulich großer Sicherheit gewährleisten.
Der "Zauber" der "Magie" in der Sexualtherapie
In der sexualtherapeutischen Praxis kann es manches Mal zielführend sein mit beiden Partnern gemeinsam in einer Paartherapiesitzung über die gegenseitigen sexuellen Einschränkungen zu Reden und einigermaßen die Richtung gegenseitiger erotischen Abneigungen oder Wünsche zu ergründen, oder die vage Vorstellung dessen was die Partner von einander jeweils ersehnen gemeinsam zu verdeutlichen; Wenn es dabei um etwas anderes geht, als dass die Frau ihre sexuelle Zurückhaltung einfach wieder aufgeben soll, oder dass einander sexuelle Wünsche aufgezwungen werden sollen.
Weil es darüber hinausgehend fruchtlos bleiben muss ein intensiveres sexuelles Erleben bloß gemeinsam herbeireden zu wollen; Welche erfüllenden erotischen Begegnungen eben nur von selbst, wie automatisch, wie auf einer inneren unbewussten Ebene, autonom beginnen und dann auch ablaufen können.
Deshalb erweist sich auch ein gemeinsames praktisches Einüben neuer zufriedenstellender sexueller Aktivitäten, draußen in der Realität, als ungeeignete Vorgehensweise, wenn beide Partner zufolge der gemeinsamen negativen Erfahrungen einander nur in gegenseitige Panik versetzen würden und einander gegenseitig jegliches positive sexuelle Erleben sabotieren und blockieren würden.
Wenn oft langjährigen negative und für beide Partner leidvolle Erfahrungen unausweichlich den Orgasmus der Frau, die Erektion des Mannes verhindern würden, bzw. vorzeitigen Samenerguss nicht unterbinden könnten; Oder im besondern ausschließlich nur einen neuerlichen und jetzt sogar gehäuften Opfergang der Frau darstellen würden.
Darüber hinaus wären hier die mit der wachen Intelligenz und Vernunft gemeinsam erarbeiteten und in der Realität versuchsweise erprobten Lösungen auch nur bedingt zugleich auch in jenem autonomen Bereich der Persönlichkeit zu aktivieren, in welchem erfüllter Sex sich grundsätzlich entfalten muss.
Andererseits würde aber auch eine, dem Training in Hypnose zugrundezulegende, mehr oder weniger detaillierte Schilderung der ersehnten neuen sexuellen Praxis als solche - in Gegenwart des Sexualtherapeuten bzw. des Partners, der Partnerin - womöglich auch eine grobe Missachtung der persönlichen Würde einer Patientin, eines Patienten bedeuten.
Deshalb ist es zielführender in der Sexualtherapie mit jeweils einem der Partner allein eine persönliche Strategie zu erarbeiten, wieweit sexuelle Phantasien in der Hypnose verdeutlicht werden müssen.
Aus diesem Grund, und um die persönliche Würde meiner Patientinnen und Patienten zu beschützen, wird von mir in der Sexualtherapie auch grundsätzlich kaum je in direkter Weise über Sex geredet.
Daran anschließend kann jeder Partner für sich getrennt, unterstützt vom Sexualtherapeuten, in der Hypnose eine neue erfolgreichere und erfüllendere sexuelle Praxis üben; Zuverlässig beschützt in den ganz privaten erotischen Phantasien der eigenen Vorstellungen. Es bedarf nicht vieler - und keineswegs intimer erotisch eingefärbter - Worte, um in der Hypnose erotische Phantasien zu aktivieren, welche gezielt den Beginn der sexuellen Annäherung mit einem Partner in bestimmten erträumten Situationen, im inneren Erleben, in der von einer Frau, von einem Mann gegenseitig erstrebten Weise - und ohne die bisher vorherrschenden Beeinträchtigungen - ablaufen lassen; Phantasien die niemals bis zum abschließend vollzogenen Coitus hin geführt werden und in welche Phantasien der Sexualtherapeut die bekannten oder erahnten Wünsche der Partnerin, des Partners, in dezenter Weise angedeutet, mit einfließen lassen kann.
Diese in der Hypnose letztlich kreativ variierten und perfektionierten erotischen Phantasien werden in tiefer hypnotischer Trance als neugewonnene positive sexuelle Erfahrungen mit dem Partner - als verinnerlichte neue psychische autonome Stärken für das Erleben in den betreffenden sexuellen Bereichen - fest verankert; Sodass in einer daran anschließenden sexuellen Begegnung in der Realität dann beide Partner das schöne Gefühl erfahren können, als hätten sie diese positiven erotischen Erlebnisse bereits oftmals und mit tiefer sexueller Befriedigung und Erfüllung miteinander erlebt; Bzw., als wäre der Partner plötzlich zu einem völlig neuen sexuellen Partner geworden.
Als ein zusätzlich wesentlicher Schritt der Hypnose bleibt aber das Auflösen und Eliminieren von zumeist unbewussten, hinter diesen genannten sexuellen Einschränkungen versteckten Ängsten von Frau und Mann; Welche unbekannten Ängste auf ins sog. Unterbewusste verdrängten Erfahrungen etc. beruhen können; Wohl zumeist aus der Vergangenheit, Kindheit und eben auch der Evolution; Und welche Ängste ein erfüllendes Sexualleben andernfalls mit großem "Erfolg" blockieren können.
Eine CD von der abschließenden Sitzung macht Patientinnen und Patienten für die Zukunft unabhängig von Therapiesitzungen und sie können die von mir erlernte Selbsthypnose dann natürlich auch in anderen Bereichen ihres Lebens erfolgreich einsetzen, die ihnen wichtig sind; Und die beiden Partner können dann sogar gemeinsam daran üben irren Sex in gemeinsamer Selbsthypnose zu genießen.
